Bad Taste

Filmkritik Bad Taste

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Filmkritik Bad Taste

Filmkritik Bad Taste

Filmkritik Bad Taste

© Polyfilm

Aliens sind in ein kleines Küstenstädtchen eingefallen und haben alle Einwohner abgeschlachtet. Die Außerirdischen betreiben Zuhause eine Fastfood–Kette und halten Menschenfleisch für eine vielver­sprechende neue Geschmacksrichtung.

Die neuseeländische Regierung entsendet die «Boys», um die Pläne der Aliens zu Fall zu bringen. Die Aliens sind technologisch nicht einmal überlegen.

Aber die Spezialeinheit der «Boys» besteht nur aus vier Männern. Und die vier glänzen nicht gerade mit Intelligenz und strategischer Kompetenz. So gestaltet sich der Kampf gegen die außerirdischen Menschenfresser doch recht mühsam.

Peter Jackson, der spätere Regisseur von «Herr der Ringe» macht in dieser Lowest–Budget–Produktion den Titel «Bad Taste» zum Pro­gramm. Doch die laufende Überschreitung der Grenzen des guten Geschmacks stört nicht im Geringsten. Zuviel Selbstironie schwingt in jeder Szene mit.

Wenn Derek (Peter Jackson), der Anführer der «Boys» nach einer schweren Kopfverletzung seine verstreute Gehirnmasse eigenhändig aufsammelt, sie unter seine aufgeklappte Schädeldecke schiebt und diese dann mit einem Hut fixiert, verhindert das Lachen jede Reflexi­on über alle Geschmacksfragen. In dieser Splatterkomödie kann man sich so richtig grauslich amüsieren.